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Urlaub in Deutschland

  • Leonas Fiedler
  • 27. Aug. 2024
  • 4 Min. Lesezeit

Am 16. Juli flogen Madita und ich von Toronto nach Frankfurt. Da wir allein geflogen sind, hatten wir vom Check-In in Toronto bis zum Empfangszentrum in Frankfurt eine Begleitperson, die immer wieder wechselte. Wir wurden quasi von einer Betreuung zur nächsten abgegeben - insgesamt 4 x.

Als unsere kanadische Begleitung uns dann am Flugzeug an das Condor Personal übergab, begrüßte uns die Stewardess und in mir kam ein Sturm von Dopamin hervor. Sie sagte... "Guten Tag"... und nicht "Hello. How are you?" oder "Good Morning". Einen anderen Menschen, den man nicht kannte, die gleiche Sprache sprechen zu hören, ist schon etwas, das in einem etwas bewirkt. Vor allem, wenn einem das 5 Monate fehlt.

Das war unsere Maschine. Innen sehr hübsch und neu und das Personal war wirklich sehr freundlich. Mal ein Lob an Condor.


Als dann Mama Madita und mich am Flughafen empfing, flossen erstmal die Tränen.

Es war schon schön sie endlich wieder zu sehen. Immerhin war ich 5 Monate von meiner Mama getrennt.

Wir sind dann in Richtung Ausgang und dann ab ins Auto. Sobald wir aus dem Flughafengebiet raus waren, konnte ich nun endlich wieder die deutsche Landschaft genießen. Ganz ehrlich, es ist schon sehr schön mal wieder Berge und Hügel zu sehen, wenn man die ganze Zeit in einem riesigen Flachlandgebiet lebt - ja, wir leben aktuell in Kanada ;-).

Darüber hinaus hab ich mich natürlich auch über die Fachwerkhäuser, Kirchen, kleine Dörfer und so weiter gefreut.

Jaaaaaaaaa... is halt flach, ne :).

Das ist Übrigens Toronto. Da ist bis zum Horizont Stadt.


In Deutschland angekommen wurde erstmal jeder begrüßt. Das hieß fürs erste Hermine, Coco und Luna. Mit der Zeit natürlich auch die ganze Familie.


Während meiner Zeit in Deutschland wollte ich natürlich auch die Chance ergreifen etwas Zeit mit Oma und Opa zu verbringen.

So sind wir am 28. Juli zusammen in Richtung Usedom gefahren um nochmal etwas Strand zu genießen.

Wobei ich in Kanada-London in beide Richtungen nur etwa eine Dreivierstelstunde Autoreisezeit habe um mich an den Strand zu legen. Es ist nur halt an den großen Seen kein Salzwasser.

Nein das ist nicht die Englische Steilküste :) und ich war auch nicht in Dover.


Ebenfalls musste ich natürlich auch noch einmal in den Freizeitpark meiner Kindheit.

Dem Freizeitpark Plohn. Und dabei waren auch Madita und mein Cousin

Und wie man sieht... sobald wir uns hinsetzten, hatte Oma schon ein 4 Gänge Menü ausgepackt. Angekommen sind wir kurz nach 10 und da waren die Bahnen noch relativ leer. Bis auf die Bahn, die ihr im Bild unten links im Hintergrund sehen könnt. Da standen die Leute Schlange.

Wir sind dann also ersteinmal getrennte Wege gegangen. Madita sammt Großeltern und mein Cousin und ich in Richtung Achterbahnen. Also die etwas Größeren.

Wenn man dann so von oben über den Park blicken kann, merkt man was für große Gewinne Plohn erziehlt. Denn überall sind Baustellen für neue Bahnen und man sieht wie der Park immer größer wird.

Tja und ab 15. Uhr war`s dann. Denn zu der Zeit sind alle Schüler hineingeströmt und haben mit ihren Eltern, Freunden oder whatever die Bahnen überflutet. Es war nämlich großes Schulanfangsfest. So mussten wie leider die Entscheidung treffen den Park zu verlassen. Es war einfach nicht mehr lohnend zu bleiben, da man sicher mehr als eine halbe Stunde für 2 Minuten Achterbahn anstehen musste. Also sind wir - trotzdem mit guten Vibes und schönen Erinnerungen - wieder Richtung nach Hause gefahren.


Doch selbst, wenn Ferien sind, muss mit angepackt werden. So bin ich mit Opa zusammen losgezogen um die Arbeit die sonst bezahlt hätte werden müssen selbst zu erledigen.

Das gestrichene Holz, gedacht für unseren Schuppen, der gerade gebaut wird, sollte natürlich die gleiche Farben haben wie der Rest unseres Zaunes oder unseres Carports.

Eine Sache, die ich auch wirklich sehr vermisst hatte, war das Stand Up Paddling. So sind wir mit Freunden auf zum Störmthaler See und rauf auf`s SUP.

Hermine war auch anwesend und startete die Reise auf dem Wasser... und nach gut einer Stunde sind wir wieder zurück. Mir persönlich war das etwas zu kurz, aber es war schön.

Und die Zeit mit Freunden - in diesem Fall Husters - zu verbringen, ist natürlich auch Gold wert.


Die Zeit verging wie im Flug und am 9. August fand unsere große Abschiedsfeier statt, wo sich über 150 Menschen einfanden. Das waren Freunde, Bekannte und Familie. Wobei dann alle irgendwie zur Familie gehören. Sogar meine Schlagzeuglehrerin Frau Weigel war mit dabei. Und einige Freunde aus meine Klasse aus dem AvH Gymnasium sind auch extra gekommen. Nochmal ein großes Dankeschön. Eine Woche vorher haben wir schon den Abschied von Jonas gefeiert, der für ein Jahr nach Irland gehen wird. Hier mal ein paar Bilder von diesen Tagen:

(Kleine Zusatzinfo: Nein es wurden hier nicht die Haare gefärbt wie auf dem rechten Bild vielleicht zu vermuten ist. Dies ist eine Perücke)


Die Zeit, die ich in Deutschland verbrachte, habe ich sehr genossen. Doch da ich jetzt wieder in Kanada bin, habe ich schon so ein Gefühl wie - ich bin wieder zu Hause.

Jetzt bin ich also wieder auf der anderen Seite der Welt und schreibe hier meine Zeit von drüben nieder.


Es war wirklich schön und ich danke allen, die Zeit mit mir verbrachten.

Doch jetzt muss ich halt einfach sagen... ich bin dann mal (wieder) weg.


Tschüssi






 
 
 

1 Kommentar


peter.ursula
01. Sept. 2024

Lieber Leonas, wir haben es so sehr genossen wieder Zeit mit dir zu verbringen. Jederzeit stehen wir bereit, euch am Flughafen abzuholen. Aber jetzt startet erst einmal die Schule in Kanada.. Dazu wünschen wir ganz ganz viel Erfolg. Tausend Küsse von Oma und Opa 😘🍀❤️

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