top of page

Point Pelee National Park

  • Leonas Fiedler
  • 3. Dez. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Unser Ausflug zum Point Pelee ist schon ein Stück her, aber trotzdem ist es wichtig es euch hier mitzuteilen.

Also... Point Pelee ist der südlichste Festlandspunkt Kanadas. Es gibt zwar noch eine Insel weiter im Süden, aber wenn man vom südlichsten Punkt spricht, redet man meistens über Point Pelee. Ihr könnte ihn hier in der Karte bei der weißen Stecknadel sehen.

(London ist übrigens nordwestlich auf der Karte:

Jetzt ist der Spruch, Kanada hat viele schöne Ecken, ja wortwörtlich.

Point Pelee war in den 1910er ein absoluter Touristenmagnet mit Hotels, Häusern direkt am Strand und dementsprechend haufenweise Menschen. Bis man es 1918 zu einem Nationalpark erklärt hat. Die Menschen mussten ihre Grundstücke verkaufen und die Häuser wurden alle abgerissen. Schließlich wurde es 1987 unter den Schutz Jurisdiktion der Ramsar-Konvention gestellt, die den Schutz von Feuchtgebieten fördert.

So wurde es zu dem was es heute ist. Ein Ort für Natur und Tiere und ein paar Besucher, die den Rest Natur im Zentrum der Agrarwirtschaft von Kanada genießen wollen.

Eine sehr coole Sache an der Spitze von der Spitze ist, dass es wirkt als würden zwei Meere... Pardon... Seen aufeinander prallen, wobei es derselbe ist. Nämlich der Eriesee.

Hier nur um euch das mal vor Augen zu führen:

Auch etwas sehr Wichtiges über Point Pelee sind die Monarchen Falter. Das sind Schmetterlinge, die hier quasi rasten und dann weiter in Richtung Süden bis nach Mexiko fliegen, wenn der Winter kommt. Wir haben auf unserer kleinen Wanderung einige dieser Schmetterlinge gesehen. Und ich muss echt sagen... die sind sehr hübsch.


Ach ja auch nicht weniger wichtig zu erwähnen, ist die Invasion der beißenden Fliegen, die stable flies. Es gab haufenweise von den Dingern und die haben dann an deinen Klamotten geklebt. Die gingen nur mit Insektenspray weg. Hermine tat mir am meisten leid, weil sie hatte ja keine Klamotten, die sie vor den blöden Viechern schützen konnten. Also haben wir sie deftig mit Insektenspray eingesprüht. Hat immerhin etwas geholfen.

Ich bin der Meinung, es wäre es auf jeden Fall wert nochmal im Winter dorthin zu gehen wenn Schnee liegt. Dann soll es dort besonders schön sein.

Trotz nerviger Fliegen und ein paar zu vieler Muggels ist es ein sehr hübsches Fleckchen Amerika.

Wir haben uns dann dazu entschieden das wir nicht zurück laufen und uns den stable Fliegen wieder vor die kleinen ekligen Füße werfen, nein wir sind mit dem Shuttelbus gefahren. Und auch andere kamen auf diese Idee :)

Euch noch einen schönen Tag und eine schöne verbleibende Woche

Tschüssii.





 
 
 

Kommentare


bottom of page